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Er findet (Oldtimer)-Diamanten die gleichzeitig Wertanlagen sind

"Und das nächste Mal wird´s ein Ferrari F40?" "Aber nein! Das wäre doch Verschwendung."

So denken wahre Sammler.

Aber der Reihe nach.

Manchmal begegnet man in seinem Leben Menschen, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich glaube, jeder hat so jemanden schon einmal getroffen. Wenn nicht, dann wünsche ich es dir von ganzem Herzen. Ich hatte schon ein paar Mal dieses "Aha-Erlebnis".

Ich habe tolle Kunden. Nein. Ich habe die Besten.

Heute erzähle ich dir von einem. Nennen wir ihn Alberto, wie die Pizza. Seinen richtigen Namen behalte ich für mich.

Warum erzähle ich dir dann von Alberto? Na, weil er cool ist. Er will nur nicht im Rampenlicht stehen. Ganz gentlemanlike. Vielleicht inspiriert er dich ja auf gewisse Weise. Bei mir hat er Eindruck hinterlassen.

Was hat mich also an Alberto so beeindruckt?

Ich erzähle dir erst mal, wie wir uns kennengelernt haben.

Ich traf ihn das erste Mal 2013. Er rief mich an und bat mich, ein Wertgutachten zu machen, von einem Auto, das er sich vor Kurzem gekauft hatte. Ein Alfa Romeo S.Z. Das sagt dir nichts? Ich kann dich beruhigen. Mir ging`s im ersten Moment ähnlich. Wir unterhielten uns kurz und machten einen Termin aus.

An besagtem Tag traf er am verabredeten Treffpunkt ein. Er stieg aus und trug eine große Pilotensonnenbrille. Sie stand ihm. Er war etwa 1,70 m groß. Geschätzt 55 Jahre und hatte eine Halbglatze. Er kam auf mich zu und grinste mich an.

Nach einem kurzen Gespräch fing ich an, das Auto anzuschauen. Als ich den Innenraum sah, staunte ich nicht schlecht. Auf dem Tacho standen gerade einmal 14.000 km. Für ein Auto, das Baujahr 1991 ist, extrem wenig. Der Innenraum sah aus wie neu. Außen führte sich das Bild genauso fort. Keine Spur der üblichen Alterungsspuren.

Alfa Romeo SZ_Front

Beim Menschen würde man sagen: keine Falten, oder grauen Haare. Der muss gute Gene haben. Ein paar Dinge fielen mir auf, die ich ihm zeigte. Ich gab ihm Tipps, worauf er das nächste Mal achten sollte. Als ich erfuhr, für wie viel er das Fahrzeug erworben hatte, wurde mein Staunen noch größer. Ich dachte nur: Glückspilz. Und freute mich für ihn. Der Rest ist Geschichte.

Als er sich einige Monate später wieder meldete, war es, als ob sich ein alter Freund meldet.

Dieses Mal trafen wir uns bei ihm. Ich lief auf den Hof und stand vor einer nagelneuen, schicken Halle.

Vor der Halle:

ein Ferrari 308 GTB. Für die Spezialisten unter euch: die Vergaservariante 😉 Er kam raus und grinste wieder. Ich musste auch grinsen. So liefen wir aufeinander zu. Schritt für Schritt wurden unsere Grinsegrimassen größer.

Wir gaben uns die Hände. Ich meinte nur: „Nicht schlecht! Respekt!“ Ich hole gar nicht groß aus. Es war ähnlich wie beim Alfa. Es war ein sehr schönes Auto, in gutem Zustand. Innen wie außen. Usw. Ich gab ihm anschließend noch ein paar Tipps, was er noch besser machen könnte, merkte aber, dass er sich vom letzten Mal viel gemerkt hatte. Das fand ich gut.

Ferrari 308 GTB

Anschließend zeigte er mir seinen „Spielplatz“.

So stellen sich Männer ihre Traumgarage vor.

Viel Platz für viele schöne Autos. Zwei Hebebühnen. Auf einer Zwischenebene stehen eine braune Ledercouch und ein riesiger Flachbildfernseher neben einem Tischkicker. Er sammelt übrigens nur Alfas und Ferraris. Die Dinos sind fast schon inflationär vorhanden. In jeder Ecke steht ein Schmuckstück. Ich dachte mir nur:

Toll! Und empfand tiefen, ehrlichen Respekt.

Alberto kam als Kind italienischer Einwanderer nach Deutschland. „Alles selbst erarbeitet“,sagte er mit einem gewissen Stolz in der Stimme. Ich konnte nicht anders: Ich klopfte ihm auf die Schulter und meinte nur: Respekt! (Ist übrigens eins meiner Lieblingswörter) Das ist für mich ein Musterbeispiel an Willenskraft.

Wir unterhielten uns noch eine gute Weile. Mir gefiel, was er erzählte. Er erzählte, wie er sein erstes „schönes“ Auto kaufte. Und es nach fachmännischer Restaurierung mit moralisch vertretbarem Gewinn veräußerte. So schraubte er sich von Auto zu Auto Stück für Stück nach oben.

Als ich das Gelände verließ, war ich tief beeindruckt. „Echt cooler Typ,“ dachte ich. Und vor allem so schön auf dem Boden geblieben. So muss das sein.

Ziemlich genau sieben Monate später.

Ich will gerade ins Bett gehen. Checke noch schnell meine Mails mit dem Handy. Und?! Genau. Es fliegt eine E-Mail von Alberto ins Postfach. Ich soll mich doch bitte mal melden. Er hätte da wieder etwas.

Ich ging ins Bett und dachte mir: Na, da bin ich ja gespannt, und grinste.

Ich fuhr wieder zu ihm. Stellte mein Auto ab und lief zum Hof. Die Einsicht auf den Hof wurde von Schritt zu Schritt immer größer. Die Front eines Autos zeigte sich. Ich wurde unbewusst schneller, bis ich den Hof ganz überblicken konnte.

Und da stand er: der Traum meiner Jugend. Booom.

Einfach so. Wie aus dem Nichts. Im ersten Moment konnte ich es noch gar nicht richtig glauben. Dann realisierte ich es. Da steht wirklich ein Ferrari Testarossa in rot vor mir. Und was für einer. Damit war man früher (als ich noch Kind war) beim Autoquartett ganz vorne mit dabei. Das war eine der stärksten Karten. Wenn man die hatte, war man der King! Punkt.

Ferrai Testarossa

Wir unterhielten uns, was wir in den letzten Monaten gemacht hatten. Er sprach mich auf den Aufkleber auf meinem Koffer an. Ich erzählte ihm von meinem E-Book Autokauf mit Grips. Dem „Dating-Ratgeber für gebrauchte Autos“. Es zeigt, wie man den technisch besten Gebrauchtwagen oder Oldtimer findet und ihn anschließend zum günstigsten Preis bekommt. Ich schaute ihn an und lachte. „Haben Sie heimlich darin gelesen?“ Wir lachten beide. Alberto hat technischen Sachverstand. Das muss ich zugeben. Er meinte daraufhin: „Ich habe schon viel von Ihnen gelernt. Aber Sie werden sicher wieder was finden, das ich übersehen habe.“ Wir lachten wieder. „Na, dann lassen Sie uns mal loslegen“, sagte ich.

Ja, ich fand ein paar Dinge. Aber ich muss zugeben: Er wird immer besser. Das finde ich super. Und dieses Mal war es Klagen auf sehr hohem Niveau. Besser geht es fast nicht. Der Wagen. Wieder. Außen und innen sehr beeindruckend.

Als ich fertig war, besprachen wir noch ein paar seiner anderen Projekte. Ich nahm ein paar Klärungspunkte mit. Wir verabredeten ein Telefonat für die Mitte der kommenden Woche. Als ich vom Hof lief, drehte ich mich um und sagte noch: „Und das nächste Mal ist es ein F40?“ Und lachte. Er lachte auch und meinte. „Nein. Für das Geld bekomme ich sechs andere sehr schöne Autos!“ Mit einer typischen (italienischen) Handbewegung in die Luft meinte er noch: „Das wäre doch Verschwendung.“ Und lachte dabei. Ich musste laut lachen. Und dachte mir. „So denken wahre Sammler.“

Was hat mich so beeindruckt?

Nein. Seine Autos waren es weniger. Mit Luxusautos habe ich täglich zu tun. Es sind andere Punkte.

  • Alberto ist selfmade. Er hat den Willen und geht mit überlegten Schritten zu seinem Ziel. Und erreicht es so auch.
  • Er hat sich technisch von Auto zu Auto gesteigert. Er hat alle Tipps angenommen und umgesetzt. Und ist nach wie vor lernwillig.
  • Alberto ist ganz offensichtlich ein Millionär. Er weiß das auch. Das Geld ist ihm aber egal. Er macht einfach das, was ihm Spaß macht. Und er macht es sehr gut. Er kauft gebrauchte Autos oder Oldtimer. Und verdient damit richtig gutes Geld. Und bleibt fair.
  • Und: Er ist ein stiller Genießer.

Im Verlauf unseres Gespräches sagte er etwas, was ich genauso sehe. „Es gibt viele Autos auf dem Markt. Die Mehrzahl ist aber Schrott.“

Er sucht Oldtimer-Diamanten. Und findet sie. Bis zum nächsten Mal.

Ich freue mich darauf. Ciao Alberto!

Ich wünsche dir einen super Tag. Hol du heute auch das Beste aus dir raus.

Meine Philosophie

Immer den Status Quo in Frage stellen. Ich glaube anders zu denken ist der richtige Weg. Die geradlinige Art und Weise mit der ich das mache, hilft dir den besten und einfachsten Weg durch den Dschungel der vielen Autofragen zu finden. Das tue ich aus tiefster Überzeugung.

Mein Ziel

Die (Auto)-Welt für dich einfacher zu machen. Kompliziert wirkende Sachverhalte, individuell, leicht verständlich und simpel zu verpacken. Und zwar so einfach wie nur irgendwie möglich. Seien es Fragen zu gebrauchten Autos, Unfällen, oder deinem Oldtimer.

Wie kann ich dir helfen?

Beste Grüße,

Michael

 

Posted by  Michael Pavlovic, In: Tags: With 0 Comments

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