Glossar / FAQ


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Du willst noch mehr wissen?! Sehr gut! Ich weise aber darauf hin, dass ich hier keine Rechtsberatung durchführe. Ich darf das laut Gesetz nämlich nicht. Dies soll nur als grober Überblick gelten. Wer dich rechtlich beraten darf, erfährst du, wenn du weiterliest.
Es lohnt sich.
Da ein (Verkehrs-)Unfall für den Großteil von uns eine Ausnahme ist, hat der Gesetzgeber hier unter anderem das Gesetz § 249 BGB beschlossen. Hiernach ist der Unfallverursacher (bzw. dessen Versicherung) verpflichtet, den unfallbedingten Schaden zu ersetzten. Darin steht auch, dass der „Unfallgeschädigte so zu stellen ist, wie er stehen würde, wenn der Unfall nicht eingetreten wäre.“ Also wirtschaftlich gesehen ohne Unfallschaden.
Die Schadensabwicklung mit der gegnerischen Versicherung kannst grundsätzlich du machen. Das fängt mit der Mitteilung des Schadens bei der gegnerischen Versicherung an. Und dann meist auch der Ärger. Ich empfehle daher, immer einen  Anwalt zu Rate zu ziehen. Er hält für dich und in deinem Interesse die Fäden in der Hand.

Freie Wahl des Gutachters und Anwalts
Die Kosten hierfür sind nach Festlegung durch den Gesetzgeber Teil des Schadens. Und müssen somit von der generischen Versicherung bezahlt werden.
Beauftragung eines freien Gutachters
Beauftragung eines freien Gutachters Die häufigste Frage ist immer: Muss ich den bezahlen? Nein! Das ist ein Versprechen!

Es gibt theoretisch eine Ausnahme, bei der die Kosten nicht übernommen werden. Das erwähne ich der Vollständigkeit halber. Und zwar, wenn es sich um einen sogenannten Bagatellschaden handelt. Sprich, liegt der entstandene Schaden im Auge des Betrachters unter ca. 750 €, werden die Kosten nicht übernommen. Nur in diesem Fall reicht ein Kostenvoranschlag aus.

Aber das teilt ich dir vor Ort mit. Und somit entstehen für dich auch keine Kosten. Dir sind durch den Schaden bereits genug Unannehmlichkeiten entstanden.

Reicht ein Kostenvoranschlag nicht aus?
Das kommt auf den Standpunkt des Betrachters an. Der Versicherung und der Werkstatt reicht er sicher aus. Denn denen geht es verständlicherweise erstmal um den eigenen Geldbeutel.

Doch was ist mit deinen Interessen? Oft schaut der Geschädigte hier in die Röhre und merkt erst zu spät, dass hier was falsch gelaufen ist. Beispielsweise wenn keine Wertminderung (Link) bezahlt wird. In einem Gutachten wird nach genauen Vorgaben der Schaden am Fahrzeug ermittelt und durch aussagekräftige Fotos dokumentiert. Dies hat im Streitfall vor Gericht eine größere Beweiskraft als ein Kostenvoranschlag. Leider steckt der Teufel oft im Detail.

Oder anders formuliert. Wenn du krank bist, dann gehst du zum Arzt. Warum? Genau. Weil er der Spezialist ist. Tu das auch bei einem Unfall. Denn nur durch die schnelle Hilfe von qualifizierten Personen an den richtigen Stellen, bekommst du die maximale Unterstützung bei deinem Fall.

Wer ist der richtige Spezialist für was?
Vereinfacht gilt folgendes.

Der Rechtsanwalt

Er ist der Spezialist für Verkehrsrecht und erledigt für Sie die Korrespondenz mit der Versicherung. Und zwar nur er! Keine Werkstatt, kein Kfz-Sachverständiger oder sonstige selbsternannte Experten. Nur der Anwalt darf ihnen eine Rechtsberatung geben. Denn er ist der Einzige, der Kraft des Gesetzes dazu legitimiert ist. Alles andere verstößt gegen das Rechtsberatungsgesetz.

Der Kfz-Sachverständige

Er ist der Spezialist für die Bewertung des Unfallschadens. Er ermittelt den Schadensumfang, berechnet die Schadenshöhe, eine mögliche Wertminderung und beurteilt, ob ein Schaden sach- und fachgerecht repariert wurde.

Die Werkstatt

Sie ist der Spezialist für die ordnungsgemäße und fachgerecht durchgeführte Reparatur Ihres Fahrzeugs.

Der Abschlepper

Er sorgt dafür, dass dein Fahrzeug sicher von A nach B kommt.

Die gegnerische Versicherung

Sie muss den gesamten Schadensumfang, der durch den Unfall entstanden ist, begleichen.

Beauftragung eines Rechtsanwalts
Scheue dich nicht vor dem Gang zum Anwalt. Bei einem unverschuldeten Unfall kannst du den Rechtsanwalt deines Vertrauens einschalten, damit er sich um die Schadensabwicklung kümmert. Hier empfehle ich einen Rechtsanwalt, der sich auf Verkehrsrecht spezialisiert hat. Der Deutschen Anwaltvereins e. V.  ist Ihnen hier gern behilflich. Tel.: +49 (0)228 - 26 07 0. Hier findest du auch ständig aktualisierte Informationen zu Gesetzen und Urteilen hinsichtlich Verkehrsrecht. Ist die Schuldfrage unklar, hilft oft ein kurzes Beratungsgespräch, um Unklarheiten zu beseitigen. Scheue dich nicht. Die Kosten sind sehr überschaubar.

Folgende Anwaltskanzei für Verkehrsrecht kann ich dir empfehlen: Anwaltskanzlei Eberspächer & Klein in Böblingen

Freie Wahl der Reparaturwerkstatt
Nur du entscheidest, wo dein Fahrzeug repariert wird! Niemand sonst! Auch keine Versicherung. Schließlich ist es dein Eigentum. Die Werkstatt deines Vertrauens garantiert dir nach der Reparatur ein technisch einwandfreies und verkehrssicheres Fahrzeug. Eine Einschränkung gibt es. Ist der Unfall in Hamburg passiert und du hast eine Werkstatt deines Vertrauens in München, ist das nicht wirklich wirtschaftlich. Du bist an gewissen Grenzen zur Schadensminderung verpflichtet. Es sei denn, nur diese eine Werkstatt kann dein Fahrzeug reparieren.
Fiktive Abrechnung
Eine weitere Möglichkeit ist es, sich die Reparaturkosten auf Basis des vorgelegten Gutachten ausbezahlen zu lassen.
Schadensminderungspflicht
Das heißt im Grunde, dass du als Geschädigter dazu verpflichtet bist, den Schaden in Grenzen zu halten. Kosten, die somit verringert werden können, müssen nicht vom Unfallverursacher ersetzt werden. Das heißt aber nicht, dass du dir alles gefallen lassen musst, um die Kosten niedrig zu halten. Sehe es vereinfacht so: Wenn du den Schaden bezahlen müssten, würdest du das dann auch machen?

Unter die Schadenminderungspflicht fällt aber nicht der Kfz-Sachverständige oder Rechtsanwalt! Das wird zwar häufig von den Versicherungen propagiert, um eigene Kosten zu sparen. Ist aber falsch!

Mietwagen oder Nutzungsausfall
Hier hast du die Wahl. Musst/ möchtest du mobil bleiben? Während der Reparaturdauer hast du das Recht auf einen Mietwagen. Kleiner Hinweis: Wenn der Mietwagen viel zu teuer angemietet wird, kann man auf einem Teil der Kosten sitzen bleiben. Hier also den gesunden Menschenverstand einschalten. Du benötigst keinen Mietwagen? Auch gut. Hier kannst du für die Reparaturdauer eine Nutzungsausfallentschädigung geltend machen.
Abschlepp- und Bergungskosten
Auch diese Kosten wären ohne einen Unfall nicht entstanden. Daher sind sie Teil des Schadens und müssen von der gegnerischen Versicherung übernommen werden.
Wertminderung
Auch wenn ein Fahrzeug nach einem Unfall (man sagt) sach- und fachgerecht repariert wird, kann es bei einem Wiederverkauf zu finanziellen Nachteilen kommen. Warum? Weil ein gewisser Beigeschmack beim Wort "Unfall" leider immer mitschwingt. Und um diesen finanziellen Nachteil erst gar nicht entstehen zu lassen, wird dieser im Fall der Fälle durch die gegnerische Versicherung in Form einer Wertminderung beglichen. Die Höhe legt der Sachverständige fest. Unter welchen Umständen der Anspruch auf eine solche Wertminderung besteht, klärt der Sachverständige von Fall zu Fall. Hier kommt es auf viele Einflussfaktoren an. Sei dir aber sicher, dass ich dich auch hier kompetent beraten werde.
Welche Kosten werden sonst noch übernommen?
Hier ein Überblick

 • Ab- und Anmeldekosten

Bei sehr lang andauernden Reparaturen oder sehr seltenen Fahrzeugen kann dies unter Umständen länger dauern. Daher ist es manchmal sinnvoll, das Fahrzeug abzumelden, um Kosten zu sparen.

• Standkosten

In manchen Fällen brauchen Entscheidungen eine gewisse Zeit. Zwischenzeitlich steht dein Fahrzeug vielleicht auf dem Hof einer Werkstatt. Die kann dann Standkosten verlangen. Auch die sind Teil des Schadens und müssen von der gegnerischen Versicherung übernommen werden.

• Entsorgungskosten

Falls dein Fahrzeug nach einem Unfall nur noch Schrott ist, musst du für die Entsorgung Kosten im Bereich von 100 bis 400 € bezahlen. Aber auch diese Kosten sind Teil des Schadens und können nach Vorlage eines Nachweises von der gegnerischen Versicherung erstattet werden.

• Sonstiges

Gibt es Gegenstände, Bekleidung, oder Ähnliches, die nachweislich durch den Unfall beschädigt wurden?

Was, wenn ich den Unfall selbst verursacht oder verschuldet habe? Was, wenn mir ein Tier ins Fahrzeug gelaufen ist?
Hier sieht die Welt leider ein wenig anders aus. Bei sogenannten Kaskoschäden, also Teilkasko- oder Vollkaskoschäden, handelt es sich um eine Vertragsleistung Ihrer Versicherung, die du in Anspruch nimmst. Die Leistungen bzw. Inhalte dieses Vertrages legt deine Versicherung fest. Und mit deiner Unterschrift hast du diese akzeptiert. Deine Versicherung hat in diesem Fall das Weisungsrecht. Hier hängt es also davon ab, was in deinem Versicherungsvertrag steht. Je nach Vertrag bist du beispielsweise an Partnerwerkstätten gebunden. Daher gilt nur in diesem Fall: Setzte dich mit deiner Versicherung in Verbindung und frage nach der Beauftragung eines freien Kfz-Sachverständigen wie mir.
Besonderheit Leasingfahrzeuge
Auch hier kommt es auf das Kleingedruckte im Leasingvertrag an. Ein Anruf bei deiner Leasinggesellschaft klärt hier die meisten Fragen. Frage nach der freien Kfz-Gutachterwahl. Wenn du einen Kfz-Sachverständigen wählen darfst, rufe mich an.
Merkantiler Minderwert/ Wertminderung
Der merkantile Minderwert beschreibt eine Wertminderung des Autos, die beispielsweise nach einer unfallbedingten Reparatur dadurch entsteht, dass das Fahrzeug nicht mehr in den Originalzustand (vor dem Unfall) versetzt werden kann. Letztlich resultiert der merkantile Minderwert daraus, dass das Fahrzeug nun im Allgemeinen vom Laien als "Unfallwagen" gesehen wird, was eine nachhaltige Wertbeeinträchtigung auf dem Gebrauchtwagenmarkt darstellt.
Restwert
Unter Restwert versteht man den Wert des Fahrzeuges im beschädigten Zustand.
Wiederbeschaffungswert
Die Höhe des Wiederbeschaffungswertes deines Fahrzeuges ist der Wert, der aufgebracht werden müsste, um ein vergleichbares Fahrzeug unmittelbar vor dem Unfall, wieder zu beschaffen. Er wird u. a. von der örtlichen Marktlage bestimmt.
Totalschaden
Von einem Totalschaden spricht man, wenn die ordnungsgemäße Wiederherstellung des beschädigten Fahrzeuges entweder nicht möglich oder unwirtschaftlich ist. Der Totalschaden liegt vor, wenn die voraussichtlichen Reparaturkosten zuzüglich der ggf. entstehenden Wertminderung den Wiederbeschaffungswert erreichen bzw. übersteigen.
Wirtschaftlicher Totalschaden
Von einem wirtschaftlichen Totalschaden spricht man, wenn die für eine Reparatur notwendigen Aufwendungen die Differenz zwischen Wiederbeschaffungs- und Restwert übersteigen. Die Besonderheit ist hier, dass das Fahrzeug durchaus noch in einen fahrtüchtigen Zustand versetzt, d. h. repariert werden könnte, was sich aber aus einer wirtschaftlichen Betrachtungsweise heraus einfach nicht lohnt.

 

Es gibt noch viel, viel mehr. Mit dieser Aufstellung erhebe ich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Daher gilt: Jeder Fall ist einzigartig und wird von mir auch so behandelt. Ich beantworte bewusst nur die häufigsten Fragen. Alle weiteren Fragen erkläre ich dir gerne im persönlichen Gespräch.

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